Für
Temperaturen bis 2000 °C in Luft steht eine spezielle
Ofenreihe zur Verfügung. Diese Ofentemperatur in Luftatmosphäre
wird mit Heizleitern aus Zirkondioxid erreicht. Die
Heizelemente können Oberflächen-Temperaturen von 2200
°C in Luft erreichen. Bei Raumtemperatur leiten diese
Heizleiter jedoch keinen Strom. Sie müssen über sekundäre
Heizleiter vorgeheizt werden, die einen wesentlich Teil
der Ofenkonstruktion darstellen.
Typische
Einsatzgebiete für solche Ofenanlagen sind zum Beispiel
Untersuchungen von Hochtemperaturreaktionen, Sinterung
von Hochleistungskeramiken, Schmelzen und Giessen von
Sondergläsern usw.
Eine
speziell entwickelte Steuer- und Regeleinheit erlaubt
die genaue Einstellung von Aufheiz- und Abkühlzyklen.
Der Umgang mit der Steuer- und Regeleinheit ist bedienerfreundlich
gestaltet. Jeder Zirkonoxid-Heizleiter wird separat
gesteuert. Übergeordnet wird ein PID-Regler, wie z.B.
Eurotherm 2704 verwendet. Die Elemente sind derart geschaltet,
dass der Bruch eines Heizleiters nicht zu einem Ausschalten
des gesamten Ofens führt. Beim Versagen eines Heizleiters
wird der Strom zu den anderen Heizleitern automatisch
angepasst. Der Elevatorofen hat vorne und hinten Sichtfenster.
Diese
Öfen werden als Kammer-, Lift- oder Rohrofen angeboten,
wobei der Liftofen mit seiner vierseitigen Beheizung
den grössten Zuspruch findet.